|
Neuropsychologische Diagnostik
Neuropsychologen sind studierte Psychologen die sich auf dem
Gebiet neurologischer Erkrankungen und
speziell in den neuropsychologischen Behandlungsverfahren
weitergebildet haben.
Bei der neuropsychologischen Diagnostik wird mittels
neuropsychologischer Tests
ein Fähigkeitsspektrum des Klienten/Patienten
erstellt.
Die Ein- und Abgrenzung der kognitiven
Defizite (Probleme mit Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Konzentration,
Wahrnehmung, Planen und Problemlösen) bildet die Grundlage einer
effizienten Therapie. Nur wenn bekannt ist, welche Funktionen
beeinträchtigt sind können diese auch gezielt gefördert werden.
Das
primäre Ziel des neuropsychologischen
Trainings (=kognitives Training, Hirnfunktionstraining) ist
es die Alltags- und Lebensbewältigung zu fördern. Im Speziellen
werden auch die beeinträchtigten Hirnleistungsfunktionen gezielt
trainiert. Das Training kann in
Papier-Bleistift-Form oder computergestützt erfolgen.
Neuropsychologisches Hirnfunktionstraining (kognitives Training)
Die so genannte Plastizität des Gehirns
ermöglicht es, dass unser Gehirn nach einer Hirnschädigung (z.B.
Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma) in der Lage ist neue Wachstumsvorgänge und
Verknüpfungen zu erstellen. Dieser Vorgang
geschieht das ganze Leben lang und hängt sehr von der Nutzung
(Erfahrungen, geistige Aktivität) des Gehirns ab. Nach einem Schlaganfall ist das Gehirn eine zeitlang wieder ähnlich
lernfähig wie in der Jugendzeit, wo es besonders aufnahmebereit ist.
Zur Unterstützung und Förderung dieser "Reparaturversuche" benötigen das Gehirn und Nervensystem
jedoch unbedingt Unterstützung durch geeignete Behandlungen.
Zu den weiterführenden Therapien, nach Akutbehandlungen im
Krankenhaus und der Neurehabilitation in der Klinik, gehören z. B.
die Logotherapie (Sprachtraining), Krankengymnastik, medikamentöse
Behandlung, Ergotherapie, Psychotherapie und insbesondere auch die
Neuropsychologische Behandlung.
Die neuropsychologische Behandlung (kognitives Training)
begünstigt die Neuorganisation des Gehirns. Durch
dabei geförderte neue Verknüpfungen
und Aktivitätsverschiebungen kann die zerstörte Funktion teilweise oder
sogar ganz wieder übernommen werden.
Angewandte Therapiemethoden Meine Behandlungsmethoden orientieren sich eng an der
Verhaltenstherapie. Sie kommen je nach den individuellen
Bedürfnissen meiner Patienten/Klienten zur Anwendung.
Meine Behandlungsleitlinien:
„Ich unterstütze meine PatientInnen/KlientInnen bei der Suche nach
verborgenen und/oder vergessenen Fähigkeiten (Ressourcen)“.
„Ich sehe meine Arbeit als Wegbegleitung in schwierigen
Lebenssituationen an“.
„Ich stelle meinen PatientInnen/KlientInnen mein Expertenwissen zur
Verfügung, mit dem Ziel, dass sie es
mit einiger Übung selbständig im Alltag umsetzen können“.
|